Hofschlger

Der Unterricht am Gymnasium St. Michael ist durch die individuelle Förderung als pädagogisches Grundprinzip geprägt. Durch ein schulintern entwickeltes Rahmenkonzept wird sichergestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende eines jeweiligen Halbjahres neben dem Zeugnis eine individuelle Lern- und Förderempfehlung (§50 SchulG), wenn die Versetzung, der angestrebte Abschluss oder der Verbleib an der Schule gefährdet ist. Die Schule ermittelt unter Einbeziehung von Schüler bzw. Schülerin, Eltern und Fachlehrkraft die weitere Vorgehensweise (siehe Formblatt) und bietet darüber hinaus die Möglichkeit zum Beratungsgespräch. Das Rahmenkonzept zur individuellen Förderung am Gymnasium St. Michael umfasst Maßnahmen der inneren Differenzierung und Maßnahmen der äußeren Differenzierung

 

 

 

Bestimmung des individuellen Förderbedarfs

 

  • Beobachtungen zum Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten
  • Dokumentation der Lernentwicklung z.B. über Lerntagebücher oder Lernportfolios in verschiedenen Unterrichtseinheiten und Fächern
  • Klassenarbeiten und schriftliche Übungen
  • Lernstandserhebungen 

 

Konzept zur Lernbegleitung und Lernberatung

 

Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium:

  • Schnupper- und Probeunterricht sowie Kennenlernnachmittag
  • Einzelberatung beim Aufnahmegespräch
  • Einschulungswoche mit Kennenlernprogramm
  • Begleitung durch Paten

 

Gestaltung des Übergangs vom Gymnasium in Studium oder Beruf:

 

  • Potentialanalyse im Jahrgang 8 und Einführung des Berufswahlpasses
  • Girls Day / Boys Day
  • Sozialpraktikum in der Einführungsphase
  • Betriebspraktikum in der Q1
  • Schnuppertage an der Universität
  • „JoInMi“ – Berufemesse an St. Michael
  • Zusammenarbeit mit ehemaligen Schülerinnnen

Weitere Maßnahmen: 

 

  • Projekt „Lernpotenziale – Individuell fördern im Gymnasium“: Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II
  • Selbstgesteuertes und eigenverantwortliches Lernen im Fachunterricht
  • Methodencurriculum
  • Permanenter kollegialer Austausch zur Lernentwicklung
  • Regelmäßige Beobachtungskonferenzen
  • Verbindliche Absprachen über Leistungserwartungen und Festlegung von Leistungskriterien in Fachkonferenzen
  • Lern- und Förderempfehlungen
  • Elterninformationen und Beratung
  • Würdigung von besonderen Leistungen in der Schulöffentlichkeit (Schulehrungen) 

 

Innere Differenzierung

 

  • Einsatz von kooperativen und schüleraktivierenden Lernformen im Fachunterricht, z.B. Stationen- und Projektlernen, Lerntagebücher, Portfolioarbeit
  • Einbindung neuer Medien: Erstellung und Durchführung von Präsentationen, z.B. Expertenarbeit im Jahrgang 5; ITB-Unterricht im Jahrgang 7 

 

Äußere Differenzierung

 

  • Lernen in monoedukativen Gruppen
  • Einrichtung von Förderbändern und Förderkursen
  • Einrichtung der „Lernbüros“ und der „Lernwerkstatt“
  • Schulung von besonderen Fähigkeiten im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften
  • Angebot des BDKJ zur pädagogischen Übermittagsbetreuung und Hausaufgabenbetreuung
  • Arbeit im Selbstlernzentrum
  • Nutzung außerschulischer Lernorte
  • Beteiligung an Wettbewerben; z.B. Känguru-Wettbewerb, Mathematik-Olympiade, Bundeswettbewerb Fremdsprachen, etc.  sowie schulinterne Wettbewerbe 

 

Evaluation

 

  • Auswertung von Klassenarbeiten und Lernstandserhebungen
  • Steuergruppe zur Qualitätsanalyse
  • Beobachtung und Dokumentation der Lernentwicklung im Rahmen von Versetzungs- und Beobachtungskonferenzen
  • Lernvereinbarungen mit Schülern / Schülerinnen und Eltern

 

Schwerpunktmäßig werden im Folgenden die drei Bereiche Förderbänder, Lernbüros und Lernwerkstatt dargestellt.

 

1) Förderbänder

In den Jahrgängen 5,2/6 und 8/9 werden alle Schülerinnen und Schüler mit derzeit einer Stunde pro Woche individuell gefördert oder gefordert. Die Lernenden bearbeiten in den von ihnen flexibel gewählten Kursen bzw. Stunden individuelle Aufgabenstellungen und erhalten direkte Hilfestellung durch die Förderlehrkraft. Diese tauscht sich im Gespräch mit der jeweiligen Fachlehrkraft über den Leistungsstand der Schülerin/des Schülers aus.

Im Rahmen von Beobachtungskonferenzen wird im Beisein der Koordinatoren für die Unter- bzw. Mittelstufe aus Lehrersicht ermittelt, in welchen Fächern die jeweilige Schülerin/der jeweilige Schüler Förderbedarf hat. Darüber hinaus dienen die Konferenzen auch der Evaluation, um einen langfristigen Lernerfolg zu sichern.

 

2) Lernbüros

Die Angebote der Lernbüros sind offen für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und bieten eine Art „Erste Hilfe“ bei akuten Lernschwierigkeiten in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik.

In der Mittagspause zwischen 13.10 Uhr und 13.55 Uhr (ein entsprechender Zeit- und Raumplan findet sich auf der Homepage der Schule) können die Schülerinnen und Schüler ohne Voranmeldung z.B. Unsicherheiten in der Grammatik oder eine schwierige Aufgabe mit der jeweiligen Fachlehrkraft besprechen und erhalten darüber hinaus weiteres Übungsmaterial.

Außerdem können Kolleginnen und Kollegen Schülerinnen und Schüler gezielt auffordern ein bestimmtes Lernbüro aufzusuchen und so individuelle Förderung gewährleisten.

 

 3) Lernwerkstatt

Sollte sich der Förderbedarf im Laufe der Zeit intensivieren, so besteht das Angebot im Rahmen der Lernwerkstatt Hilfe durch Oberstufenschülerinnen in den einzelnen Fächern zu bekommen.

Im Austausch mit der jeweiligen Fachlehrkraft und nach Information und Rückmeldung durch die Eltern (s. Formblatt) kann über eine zentral geführte Liste eine passende „helfende“ Schülerin gefunden werden. Die Liste wird regelmäßig zu Beginn des Schuljahres aktualisiert.

Den finanziellen Teil organisieren die „helfende“ Schülerin und die Eltern der Schülerin, die der Hilfe bedarf. 

 

  • Text: (Patryjas/Stand November 2016/ 01_2017)
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