Das Gymnasium St. Michael in Paderborn versteht sich als ein Lern- und Lebensraum, in dem kulturelle Bildung, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe eng miteinander verbunden sind. Mit der Bewerbung für das Projekt KulturScouts OWL sahen wir darin eine Chance, unseren Schülerinnen und Schülern einen direkten Zugang zu vielfältigen kulturellen Einrichtungen und Angeboten der Region zu eröffnen, der ihnen möglicherweise ansonsten verwehrt bleibt.
Wir freuen uns sehr, dass wir nun Teil der KulturScouts sind und gemeinsam mit der Koordinatorin des Projektes Lena Heller, unserem Schulleiter Herrn Hildmann und Frau Markussen als Initiatorin den Kooperationsvertrag unterschreiben konnten.
Wir erhoffen uns neue Impulse für die Unterrichtsentwicklung, indem künstlerische und kulturelle, aber auch religiöse und geschichtliche Zugänge methodisch und inhaltlich in unsere Fächer einfließen, so möchten wir den Blick über den Unterricht hinaus weiten und außerschulische Lernorte stärker und in unseren Bildungsauftrag integrieren.
Wir wünschen uns außerdem eine Stärkung unserer Schulkultur durch gemeinsame Erlebnisse, die das soziale Miteinander fördern.
Die Idee des Projekts: Schulklassen werden mit engagierten Kultureinrichtungen aus der Region zusammengebracht. Für die Schülerinnen und Schüler birgt das Lernen außerhalb der klassischen Schulumgebung viele neue Impulse und macht Kultur und Geschichte fassbar, anschaulich und konkret (aus: Grußworte; Programm 25/26 KulturScouts OWL).
Aus einem Programmangebot aus über 38 Kulturorten und vielen spannenden Projekten kann nun die Klasse 5c zweimal im Jahr sehr kostengünstig eine Kultureinrichtung in OWL besuchen und geben anschließend ihre Erfahrung in Form von Evaluationsbögen, Texten und Photos an andere weiter.
Die Kooperation kann die Neugier und Offenheit unserer Schülerinnen und Schüler für Kunst, Kultur und Wissenschaft fördern und so ergibt sich in der Zusammenarbeit mit den regionalen Kulturinstitutionen eine wertvolle Möglichkeit, unsere Schülerschaft für die kulturelle Vielfalt und die Bedeutung von kulturellem Erbe ihrer Heimatregion zu sensibilisieren.
Text und Bild: Susanne Markussen
