Ein Tag der G7b im Benediktinerkloster in Meschede
Am 3.2.2010 machte sich die Klasse G7b des Gymnasiums auf den Weg zur Benediktiner Abtei Königsmünster in Meschede.
Trotz des erneuten Wintereinbruchs, der einigen Schülerinnen und Schülern im Südsauerland und Siegerland einen freien Tag bescherte, starteten die 31 Mädchen mit ihren Begleitern Frau U. Vinke und Herrn Th. Harnischmacher früh morgens in Richtung Sauerland. Die Wetterverhältnisse, welche die Klasse durch Mescheder Spione erfragen ließ, ermöglichten es, sicher mit dem Bus das Ziel zu erreichen.
Auf eigenen Wunsch und angeregt durch die Arbeitsergebnisse des Religionsunterrichts, in dem sich die Schülerinnen zunächst mit dem Orden der „Augustiner Chorfrauen“ thematisch auseinandersetzten, wurde der Kreis schließlich durch Referate auf weitere Orden ausgedehnt. Im Mittelpunkt stand dabei auch der Orden der Benediktiner und somit lag es auf der Hand, sich als Schülerinnen einer Mädchenschule, in Trägerschaft der Augustiner Chorfrauen, einen Einblick in das Leben der Mönche der Abtei Königsmünster in Meschede zu verschaffen. Als ein Kloster, das in unmittelbarer Nähe liegt und einen Einblick in die verschiedensten Bereich des benediktinischen Klosterlebens ermöglicht, fiel die Wahl, nicht zuletzt getrieben durch die Neugier der Klasse, die ehemalige Schule ihres Klassenlehrers kennenzulernen, auf die Abtei Königsmünster.
Nach der Ankunft im verschneiten Meschede wurde die Klasse G7b und ihre Begleiter von Pater Cornelius auf dem Vorplatz der Abtei begrüßt. Anschließend startete sofort eine Klosterführung, bei der die Schülerinnen einen Einblick in das klösterliche Leben der Mönche erhielten. Besonders beeindruckte die Mädchen die einzigartige Form der Abteikirche, auch Friedenskirche genannt. Hier erfuhren sie viel über den Ordensgründer, den Hl. Benedikt, sowie die Besonderheiten der Architektur der Kirche und das Leben der Mönche im Zeichen von „Ora Et Labora“. Ein mehrstimmiger Gesang im Sakramentsturm der Kirche, der eine einmalige Akustik hat, durfte natürlich nicht fehlen. Im Anschluss erlebten die Schülerinnen einen Ausschnitt des täglichen Lebens der Mönche, entdeckten die Betriebe auf dem Klostergelände und hatten auch die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Pater Cornelius stand allen Fragen der Schülerinnen Rede und Antwort und gab zu, dass auch er hier und da einmal bei McDonalds hereinschaut und ein Fan von DSDS ist. So konnten die Mädchen noch viele wichtige Fragen rund um das Klosterleben loswerden, die sie im Unterricht erarbeitet hatten. Der Besuch der Mittagshore, ein gemeinsames Mittagessen im Gastbereich des Klosters sowie die ein oder andere Schneeballschlacht rundeten diese Religionsexkursion ab, so dass die Gruppe am Nachmittag wieder gutgelaunt und um einige Erfahrungen reicher in Paderborn ankam.